„Jemandem reinen Wein einschenken“

5 Mar 2018

Im Mittelalter war es üblich, dass Gastwirte ihren Wein aus Kostengründen heimlich mit Wasser oder essigsaurer Tonerde verdünnten. Wirte, die ihren Gästen tatsächlich reinen, unverdünnten Wein einschenkten, waren eine Seltenheit und galten als ehrliche und beliebte Zeitgenossen. Sinnbildlich verwendet man die Redewendung deshalb auch heute noch für ehrliche Menschen, die anderen ohne Umschweife die – manchmal auch unangenehme – Wahrheit sagen.

 

 

 

 

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